Mode

Super Enttäuschung am Valentinstag

melgaard-the-purgePaare, die den Valentinstag feiern, haben auch sonst keine gute Beziehung. Zu nichts. Menschen, die den Valentinstag feiern, sind uncool. Menschen, die den Valentinstag überhaupt nur wahrnehmen, sind uncool. Bis auf eine Ausnahme: Bjarne Melgaard. Liebe Leute, wer von euch jetzt gerade in New York ist und um 17 Uhr (EST) noch nichts vorhat: Das hier ist für euch! (mehr …)

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Ich hab’s für Yoox getan

Yoox-Bonami-you-make-it

Jetzt macht auch Modeonlinehändler Yoox was mit Kunst. Einen Kunstwettbewerb nämlich, und der klingt auf den ersten Blick erst einmal gar nicht so unvernünftig: Künstler (oder Menschen, die sich für solche halten) sind aufgerufen, eine Arbeit zum Thema „Wasserglas“ zu produzieren, welche die Essenz dieses so universalen Gegenstandes erfasst – klingt banal, ist aber gar nicht so blöd gedacht. Präsentiert wird – auch nicht so blöd – der „You Make It“ betitelte Wettbewerb von einem respektablen Kunstwelt-Schwergewicht, Francesco Bonami. Trotzdem gibt es an der Sache etwas auszusetzen. (mehr …)

Kunst + Mode = Königskinder

Paridust_Ryan McNamara in Gently Used

Ryan McNamara modelt in seiner eigenen Ausstellung für ©instagram.com/paridust

Viele Menschen, die ernsthaft mit Kunst oder Mode zu tun haben, wünschten sich, es wäre anders. Aber es ist so: Kunst und Mode passen wahnsinnig gut zusammen, allerdings nur, wenn sie nicht zusammenkommen. Wer sich auskennt, weiß das. Wer sich nicht auskennt, ist entweder Luxusmodemarke oder „Lifestyle“-Medium. (mehr …)

Hätte Andy das gewollt?

Converse_Chuck_Taylor_All_Star_Andy_Warhol_-_Campbells_Red_largeWarum sollte er es nicht gewollt haben? Andy Warhol liebte Schuhe. Mit seinen Illustrationen von Schuhen fing alles an. Nicht die Campbell-Suppendosen, sondern Schuhe machten ihn berühmt. Aber die Campbell-Suppendosen wurden berühmter als die Schuhillustrationen. Und deshalb sind auf einer aktuellen Sonderedition von Converse die Suppendosen zu sehen, nicht die Schuhe. Wobei letzteres natürlich viel lustiger wäre. Und Warhol-mäßiger. (mehr …)

Ich surfe am besten in Cory Arcangel

Arcangel Surfware NYCWir kennen das: Da nimmt man sich vor, heute mal so richtig gut zu sein im Internetsurfen, und dann stört irgendwas. Die Bildschirmreflektion nervt, das WiFi schwächelt, der Hosenbund zwickt, man findet nicht so richtig in den Flow, den es braucht für eine richtig gelungene Surfsession. Bislang blieb nur eins: Abbrechen. Aber das muss nicht mehr sein. Denn jetzt gibt es eine Lösung für das Problem: Arcangel Surfware. (mehr …)

Möchte man diese T-Shirts tragen?

Anastasia Klose

Anastasia Klose, „One Stop Knock-Off Shop“, 2014. ©anastasiaklose.wordpress.com

T-Shirts mit lustigen Sprüchen drauf sind natürlich etwas Furchtbares. Menschen, die sie tragen, sind entweder zu jung, um zu wissen, was der Aufdruck bedeutet, oder zu alt, um zu wissen, dass T-Shirts mit lustigen Sprüchen drauf einen nicht jünger aussehen lassen. Es gibt aber Ausnahmen, nur dummerweise so wenige davon, dass man sich nicht sicher sein kann, es mit einer zu tun zu haben. Aktuell infrage stehender Fall: Die T-Shirts der australischen Künstlerin Anastasia Klose. (mehr …)

Ein Gesicht wie ein Gemälde

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Photo© Lea Colombo für Dazed Digital

Malerei, die aussieht wie Fotografie, war eine Weile ja sehr in Mode und begründete mit dem Fotorealismus ein neues Genre. Abgemalte Fotos sind Kunst, fotografierte Gemälde sind Katalogabbildungen. Es sei denn, es handelt sich um Gemälde auf lebenden Gesichtern. Dann handelt es sich um Make-up. Um ein Make-up, das Kunst sein will. Jedenfalls im Fall des Make-ups für die SS14-Schau von Vivienne Westwood Red Label auf der London Fashion Week, eine ziemlich großartige Leistung aus der Hand von Makeup Artist Val Garland. (mehr …)

Endlich: Kunst als Modetrend anerkannt

Artspace fashion trends

Kunst passend zu aktuellen Modetrends bei Artspace. ©www.artspace.com

Obwohl sie die Mehrheit der Kunstkäuferschaft ausmachen, dürfen Sammler, die keine Ahnung von Kunst haben (und auch keine haben wollen), ihre Ignoranz immer noch nicht frei ausleben. Umso erfrischender, wenn ein Vertreter des Kunsthandels die Dinge einfach mal beim Namen nennt und Kunst als das präsentiert, was es für die meisten Sammler ist: Dekorationsobjekt und Modetrend. So jedenfalls macht es die Onlinekunstverkaufsplattform Artspace. (mehr …)