Kunsthochschule

Kunstraub beim Rundgang

Tamburini_01

UPDATE 20.7.2015 15:20h: Der im folgenden Artikel behandelte Diebstahl wurde aufgeklärt, das Werk an die Künstlerin zurückgegeben.

Jedes Jahr im Sommer zeigen die Studierenden der Universität der Künste beim Rundgang, ob sie in der Lage sind, ihr Studienfach mit der gebotenen Eignung zu bewältigen. Für den Betrachter macht es allein schon die Masse der um Aufmerksamkeit buhlenden Werke zur Herausforderung, die Talente zu filtern. Beim diesjährigen UdK-Rundgang allerdings stach ausgerechnet eine Arbeit heraus, die gar nicht da war. (mehr …)

Straße der Kunst für unter Hundert

Foto-109Wenn man sich die perfekte Kleinstadt vorstellen wollte, dann würde man dort unter anderem folgende Läden sehen: einen Friseur, der bestimmt „Haarstudio“ mit dem Namen der Inhaberin dran heißen würde, und dazu passend ein Nagelstudio, das könnte man zum Beispiel „Happy Nails“ nennen. Eine Fahrschule bräuchte man auch, die hieße neckisch-optimistisch „Success“, und der Optiker hieße ebenso optimistisch „Lichtblick“. Einen Asia-Imbiss gäbe es natürlich auch, und eine Pizzeria sowieso, die trüge einen unverkennbar italienischen Namen, „Romana“ zum Beispiel. Dann hätte man noch einen Bäcker, eine Apotheke, einen Wäscheladen (wie wäre es mit „Drunter & Drüber“?), einen Krimskramsladen, einen Lottoladen, halt alles, was man so braucht.

All diese Läden gibt es wirklich. Nicht in einer Kleinstadt, sondern in einer einzigen Straße in Berlin: der Gustav-Adolf-Straße im Bezirk Weißensee. Und jeder dieser Läden verkauft Kunst. Jedenfalls ein paar Tage lang, nämlich im Rahmen der ART WEISSENSEE, die jene Sphären Berlins und Berliner Kunstproduktion umfasst, die außerhalb des Bewegungsradius der Berlin Art Week liegen. (mehr …)