Gagosian

Enttäuschendes Dinner bei Gagosian

Carlos de Souza, Victoria Gelfand, Millicent Wilner, Serena Cattaneo, Sean Souza_2

Carlos de Souza (lks.) mit Gagosian-Team und Sohn Sean. Photo©Joe Schildhorn/BFAnyc.com

Wären wir nicht soeben darüber informiert worden, dass Gagosian gestern in São Paulo ein Dinner gegeben hat, hätten wir glatt übersehen, dass dort gerade Kunstmesse ist. Aber um Kunstmessen geht es hier jetzt nicht. Sondern darum, dass ein Galeriendinner für so wichtig erachtet wird, dass es über einen internationalen News-Dienst kommuniziert wird, versehen mit einem Downloadlink für Bilder von den Gästen für die Nachberichterstattung – und das, obwohl Larry Gagosian selber gar nicht da war, und auch sonst niemand, den man kennen würde. Also, den ich kennen würde. Außer der ziemlich coolen Nadine Johnson, sowie Carlos Souza und seinem Sohn Sean, den außer mir sicher noch viele andere kennen, aber falls nicht, hier eine kurze Einführung: Carlos Souza wurde als rechte Hand von Valentino zur führenden brasilianischen Stilikone, und sein Sohn Sean ist DJ und hat auch schon für Madonna aufgelegt, allerdings keine Affäre mit ihr. (mehr …)

Bush bei Gagosian – war ja klar

579429_10200369390891792_1865527421_nDass sich der vor einigen Monaten unfreiwillig als Maler geoutete George W. Bush nunmehr offiziell zu seiner künstlerischen Ader bekennt und seine Werke bei Gagosian ausstellen wird („American Legacy“, ab 30. März in den Räumen auf der Madison Avenue), kann niemanden überraschen, es war nur eine Frage der Zeit, bis der Ex-Präsident die dafür notwendigen 12 Leinwände fertig haben würde.

Natürlich hat George The Brush Bush schon viel mehr als 12 Leinwände zusammen, er malt ja bereits seit Kindertagen, aber jetzt geht es um mehr als nur ein Hobby, jetzt geht es um Gagosian-Material, und das heißt vor allem: weniger Hunde-, mehr Selbst-Portraits. Vor allem nackte, in der Dusche.

Zwar verstummen die Gerüchte nicht, die Gemälde stammten gar nicht von Bush selbst, aber es gab ja auch schon Gerüchte, Bush sei kein richtiger Präsident gewesen (was netterweise zum Gerücht passt, Gagosian sei kein richtiger Galerist), und überhaupt, worum es hier geht, ist ja nicht die Kunst, sondern die Vermählung zweier Namen, die in ihrem jeweiligen Metier über keinen Zweifel erhaben sind. (mehr …)