Rettet das Raumschiff

ICCC Collage

Es gibt nicht viele Raumschiffe im Universum, jedenfalls nicht in dem Teil, den die Bewohner des Planeten Erde überblicken können. Eines davon befindet sich in Berlin, diesem Raumwunder von einer Stadt. Das Berliner Raumschiff landete im Jahr 1979. Es war sehr groß und ausgestattet mit einem neuartigen Antriebssystem namens Zukunft. Aber dann passierte die Sache mit der Galaxie-Ausdehnung nach Osten, und die vielen schwarzen Löcher im Berliner Planetensystem machten das Raumschiff manövrierunfähig.

Raumschiffe sind wie gesagt selten, und deshalb wertvoll, die darf man nicht einfach wegwerfen. Bevor es abgewrackt wird, soll das Berliner Raumschiff deshalb auf seine Flugtauglichkeit geprüft werden. Zu den Prüfern gehört auch das Team von Bureau N. In der Urania (noch so ein Raumschiff, wenn auch ein sehr viel kleineres) wird am 11. Februar um 19:30 über Gegenwart und Zukunft des Raumschiffs ICC diskutiert. Hier die Ankündigung:

Unverändert steht das ICC leer. Trotz verschiedenster Bemühungen konnte bisher keine geeignete Konzeptidee zur Wiedernutzung des Gebäudes gefunden werden. Mit der Errichtung des CityCube im August 2014 scheint das Schicksal des ICC als Tagungs- und Kongresszentrum besiegelt zu sein. Angesichts der zweifellos unstrittig vorhandenen Qualitäten des Gebäudes kann der momentane Leerstand keine dauerhafte Option darstellen. Welche Potenziale bietet das Gebäude des ICC aus heutiger Sicht, um wieder in Betrieb genommen zu werden? Mit welchen gebäude- und stadtraumbezogen sinnvollen Nutzungen kann es wieder belebt werden? Genügt es, nur eine stadtverträgliche Funktion für das Gebäude zu finden, oder bedarf es bei diesen Überlegungen nicht vielmehr einer Einbeziehung und Neuordnung des gesamten städtebaulichen Umfeldes? Kann eine Wiederbelebung des ICC einschließlich der Aufwertung des städtebaulichen Umfeldes zur Stärkung der City-West beitragen?

Es diskutieren:

Michael T. Hofer, Pressesprecher und Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Messe Berlin

Marc Schulte, Bezirksstadtrat Abteilung Stadtentwicklung und Ordnungsangelegenheiten, Charlottenburg-Wilmersdorf

Julia Albani, Direktorin BUREAU N, Berlin

Dipl.-Ing. Gottfried Kupsch, Vorstandsmitglied der AG City

Moderation: Gerd Nowakowski, Der Tagesspiegel, Berlin

 

Freier Eintritt. Kartenreservierung unter kontakt@urania-berlin.de

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