Welche Zeichnung soll es sein?

280_az_2014_105x150Nur noch bis zum 1. Juni 2014 läuft der Online-Verkauf von Zeichnungen aus der Ausstellung „Anonyme Zeichner 2014 – based in Berlin“. Jede Zeichnung kostet 150 Euro, erst nach Kauf erfährt man den Urheber. Das Konzept kennt man beispielsweise vom „secret postcard sale“ des Royal College of Art, und es funktioniert auch hier. Es gilt, in eine Wundertüte zu greifen, in der sich möglicherweise Namen verstecken, deren Arbeiten viel mehr wert sind als die 150 Euro, die sie hier kosten. Dass man nicht in der Lage ist, die bekannten von den unbekannten Namen zu trennen und die guten von den schlechten Zeichnungen zu unterscheiden, wurmt nur Spaßbremsen, denn der eigentliche Spaß, das Spiel mit dem Feuer fängt erst an, wenn man akzeptiert, dass die schlechtesten Arbeiten von den besten Namen stammen könnten.

Es sind sehr viele sehr schlechte Zeichnungen darunter, und sehr viele belanglose, sehr viele nette, sehr viele dekorative, und sehr wenige wirklich beeindruckende. Erschwert wird die Auswahl noch dadurch, dass die Auflösung der Abbildungen zu gering ist, um eine eingehende Betrachtung zu ermöglichen. Aber bei 150 Euro sollte man nicht so kleinlich sein. BLITZKUNST jedenfalls ist fest entschlossen, noch eine Zeichnung zu erwerben. Und zwar aus der folgenden Vorauswahl. Wer etwas zur Entscheidungshilfe beizutragen hat, soll sich bitte unbedingt einmischen, ansonsten fällt am 1. Juni die Entscheidung nach dem Ene-Mene-Miste-Prinzip. www.anonyme-zeichner.de

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