Ein Traum von Blog

Letzte Nacht hatte ich einen Traum. Was an sich nicht unbedingt mitteilungswert ist, denn auch in anderen Nächten träume ich. Aber ich träume fast nie von Kunst, und schon gar nicht von BLITZKUNST. So aber geschah es letzte Nacht: In meinem Traum sah ich ein Foto, es zeigte eine aufgeschlagene Zeitschrift und war scharf genug, dass ich den Beitrag erkennen konnte.

Es handelte sich um ein Interview mit einem Künstler. Mit keinem bestimmten Künstler, eher mit einem unbestimmten Typus: noch relativ jung, aber schon relativ bekannt, allerdings noch nicht etabliert, von Sammlern wie Kuratoren und Kritikern gleichermaßen geschätzt, aber nur von den guten. Außerdem auf unaufgeregte Art gutaussehend, eloquent und ziemlich witzig.

Der Traum hatte aber nichts Sexuelles. Trotzdem war er äußerst befriedigend. Denn auf die Frage, was er von der deutschsprachigen Kunstberichterstattung halte, antwortete der Künstler: „Nicht viel. Das meiste ist gleichgeschaltetes, eierloses Zeug. Eine seltene Ausnahme ist BLITZKUNST.“

Ist das nicht cool? Was für ein toller Traum. Ich möchte, dass er Realität wird. Zur Zeit komme ich einfach nicht dazu. Aber hoffentlich bald. Man darf nicht aufhören, zu träumen.

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