Bush bei Gagosian – war ja klar

579429_10200369390891792_1865527421_nDass sich der vor einigen Monaten unfreiwillig als Maler geoutete George W. Bush nunmehr offiziell zu seiner künstlerischen Ader bekennt und seine Werke bei Gagosian ausstellen wird („American Legacy“, ab 30. März in den Räumen auf der Madison Avenue), kann niemanden überraschen, es war nur eine Frage der Zeit, bis der Ex-Präsident die dafür notwendigen 12 Leinwände fertig haben würde.

Natürlich hat George The Brush Bush schon viel mehr als 12 Leinwände zusammen, er malt ja bereits seit Kindertagen, aber jetzt geht es um mehr als nur ein Hobby, jetzt geht es um Gagosian-Material, und das heißt vor allem: weniger Hunde-, mehr Selbst-Portraits. Vor allem nackte, in der Dusche.

Zwar verstummen die Gerüchte nicht, die Gemälde stammten gar nicht von Bush selbst, aber es gab ja auch schon Gerüchte, Bush sei kein richtiger Präsident gewesen (was netterweise zum Gerücht passt, Gagosian sei kein richtiger Galerist), und überhaupt, worum es hier geht, ist ja nicht die Kunst, sondern die Vermählung zweier Namen, die in ihrem jeweiligen Metier über keinen Zweifel erhaben sind.

Das einzige, was mich an dieser Nachricht wirklich stört, ja sogar traurig macht: dass sie nicht von offizieller Gagosian-Seite vermeldet wurde, sondern von einem nicht von CNN autorisierten CNN iReport-Contributor, der sie von einem Blog namens Unknown übernommen hatte. Nachdem Gagosian ja nun wirklich weiß, wie man sich media attention sichert, eine schwache Leistung.

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